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Kaffeevollautomaten Test bis 500 Euro

Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato, diese Kaffeespezialitäten sind dank Kaffeevollautomaten nur einen Klick entfernt. Vor allem im Preisbereich um 500 Euro gibt es Modelle, die robust, leistungsfähig und einfach zu warten sind. In diesem umfangreichen Vergleichstest sehen wir uns die Modelle der Hersteller Philipps, Delonghi und Krups genauer an, welche alle in einem ähnlichen Preissegment spielen.

Krups Sensation*Philips Domestic Appliances 2200*De’Longhi Magnifica Evo*
  • kompaktes Design
  • Filterkaffee Funktion
  • großes Touch Bedienfeld
  • Brühgruppe aus Metall
  • relativ pflegeleicht
  • Made in Frankreich
  • interaktives Touchdisplay
  • leistungsstarkes Keramikmahlwerk
  • leichte Reinigung dank spülmaschinenfester Teile
  • nutzerfreundliche Einstellungen und Bedienoberfläche
  • schmales und modernes Design
  • praktische Direktwahltasten
  • eignet sich auch für Kaffeepulver
  • automatische Reinigung des Milchsystems
  • großer 250-Gramm Bohnenbehälter
  • Die Tabelle oben gibt einen kurzen Überblick über die drei Kaffeevollautomaten bis 5oo Euro. Im weiteren Verlauf des Artikels gehen wir sehr detailliert auf das jeweilige Modell ein. Dabei beleuchten wir die Vor- und Nachteile im Kaffeevollautomaten Test und bringen Licht in den umfangreichen Kaffee-Markt.

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    Lavazza Rossa Test: Wie gut sind die italienischen Espressobohnen?

    Lavazza* ist eine der bekanntesten Kaffeemarken der Welt und steht für traditionelle italienische Röstkunst. Die Espressobohnen Lavazza Rossa* sind eine der beliebtesten Sorten des Herstellers und versprechen einen ausgewogenen, aromatischen und cremigen Geschmack. Doch wie gut sind die Bohnen wirklich? Wir haben sie für Sie getestet und verraten Ihnen, was Sie von diesem Kaffee erwarten können.

    Die Verpackung

    Die Espressobohnen Lavazza Rossa kommen in einer typischen roten und silbernen Verpackung daher, die das Logo und den Namen der Marke trägt. Die Verpackung ist nicht wiederverschließbar und enthält 500 Gramm ganze Bohnen. Auf der Rückseite finden Sie Informationen über die Herkunft, die Zusammensetzung, den Röstgrad und die Zubereitungsempfehlung der Bohnen. Diese Infos sind leider sehr dürftig und gehen nicht ausreichend ins Detail. Ich hätte mir vor allem die genauen Anbauländer als Info gewünscht ´, ebenso ist das Röstdatum von Relevanz. Letzteres kann nur durch eigenes Rückrechnen herausgefunden werden. Hierfür muss der Käufer wissen, dass Lavazza grundsätzlich ein Mindeshaltbarkeitsdatum von 2 Jahren angibt (beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass das Röstdatum nicht länger als 3 Monate zurückliegt).

    Besonders hervorheben möchten wir das Aromaventil auf der Vorderseite der Verpackung. Dieses sorgt dafür, dass das CO2 entweichen kann und der Kaffee somit länger frisch bleibt.

    Wenn die Packung mal geöffnet wurde, empfehle ich die Lagerung der Bohnen in einer speziellen Kaffeedose mit integriertem Vakuumventil*.

    Die Bohnen

    Die Espressobohnen Lavazza Rossa bestehen aus einer Mischung von 40% Arabica- und 60% Robusta-Bohnen, die aus verschiedenen Anbaugebieten in Afrika, Asien und Südamerika stammen. Die Bohnen haben einen mittleren Röstgrad (5 auf einer Skala von 1 bis 10), der für eine gute Balance zwischen Säure, Aroma und Körper sorgen soll. Die Bohnen sind dunkelbraun, leicht glänzend und haben einen intensiven Duft. Bei genauerem Hinsehen fallen jedoch einige Unterschiede in der Größe und der Farbe der Bohnen auf, die auf eine unterschiedliche Qualität der Rohstoffe hinweisen könnten. Auf den ersten Blick würde ich die Bohnen als „Süditalienische Röstung“ einstufen, was einen schokoladigen und leicht rauchigen Geschmack verspricht.

    Die Zubereitung im Lavazza Rossa Test

    Die Espressobohnen Lavazza Rossa sind für die Zubereitung mit einer Siebträgermaschine*, einem Vollautomaten* oder einer Mokkakanne (auch bekannt als Bialetti*) geeignet. Wir haben die Bohnen mit einer Siebträgermaschinen (in diesem Fall mit der günstigen und dennoch guten Solis Gran Gusto*) zubereitet und dabei Mahlgrad, die Dosierung und die Extraktionszeit variiert, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Wir empfehlen, die Bohnen frisch zu mahlen (wir benutzten die Single Dosing Mühle MiiCoffee D40+*), um das volle Aroma zu entfalten. Der ideale Mahlgrad ist vergleichsweise fein, um Chanelling zu verhindern und eine gleichmäßige Extraktion zu erreichen. Die Dosierung sollte 1 zu 2 betragen. Das bedeutet, dass pro Gramm Kaffee 2 Gramm Wasser gerechnet werden. In unserem Fall füllten wir 18 Gramm Espressopulver in den Siebträger, nach ca. 25 Sekunden erhielten wir 36 Gramm Espresso. Die Extraktionszeit sollte zwischen 20 und 30 Sekunden liegen, um eine schöne Crema zu erhalten und eine Über-/Unterextraktion zu vermeiden. Der Espresso lief auf diese Weise schön cremig in die Tasse, was sicherlich auch an unserer aufwendigen Vorbereitung lag. Das vergleichsweise fein gemahlene Kaffeemehl lockerten wir mithilfe eines WDT-Tools* auf und pressten es mit einem hochwertigen Tamper* des Herstellers Motta.

    Der Geschmack

    Der Espresso im Lavazza Rossa Test hat eine dunkle, haselnussbraune Crema, die stabil und cremig ist. Der Geschmack ist kräftig, vollmundig und süßlich, mit Noten von Schokolade, Nuss, Karamell und leichten Röstaromen. Die Säure ist mild und angenehm, die Bitterkeit ist noch moderat. Der Nachgeschmack der Lavazza Rossa ist langanhaltend und aromatisch. Pur schmeckt mir persönlich der Espresso etwas zu „dunkel“, die Röstaromen sind mir etwas zu stark. Das liegt eventuell daran, dass ich eher leichtere Roasts gewohnt bin.

    In Verbindung mit Milch, also in Form eines Cappuccino gefällt mir der Lavazza Rossa dann aber ausgesprochen gut. Er kann sich gelungen gegen die Milch behaupten und sorgt dafür, dass der Espresso einen wunderbar kakaoartigen Geschmack erhält. Selbiges gilt auch als Espresso Macchiato, auch hier bekommt der Genießer ein äußerst schokoladiges Getränk.

    Das Fazit zum Lavazza Rossa Test

    Die Espressobohnen Lavazza Rossa sind ein klassischer italienischer Espresso, der durch seine Ausgewogenheit, sein Aroma und seine Crema überzeugt. Die Bohnen sind vielseitig einsetzbar und einfach zuzubereiten. Der Preis ist fair, geradezu günstig und angemessen für die Qualität. Die Bohnen sind jedoch nicht sehr homogen und könnten eine bessere Auswahl der Rohstoffe vertragen. Außerdem ist der Geschmack nicht sehr komplex oder originell, sondern eher konventionell klassisch und mainstream. Wer einen, süßen und schokoladigen Espresso sucht, wird mit den Espressobohnen Lavazza Rossa zufrieden sein. Wer jedoch einen charaktervollen, fruchtigen und individuellen Espresso bevorzugt, sollte sich nach anderen Sorten umsehen. Hierfür empfehle ich zum Beispiel den Tchibo Latin Grande, welche wir ausführlich getestet haben. Im Cappuccino oder Latte Machiato ist der Lavazza Rossa aber eine wahre Wucht!

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    Vergleichstest: Rocket Appartamento vs. Lelit Mara X – Welche Espressomaschine passt zu Dir?

    Du bist ein leidenschaftlicher Kaffeeliebhaber und auf der Suche nach der perfekten Espressomaschine, die Deine Ansprüche erfüllt? In diesem ausführlichen Vergleichstest stellen wir zwei beliebte Modelle gegenüber, nämlich die Rocket Appartamento* und die Lelit Mara X*. Beide Maschinen sind bekannt für ihre erstklassige Espressoqualität, aber sie haben wichtige Unterschiede, die Deine Entscheidung beeinflussen können. Wir nehmen beide Modelle genau unter die Lupe, um Dir bei Deiner Wahl zu helfen.

    Rocket Appartamento*Lelit Mara X*

    Design und Verarbeitung:

    Beginnen wir mit dem äußeren Erscheinungsbild. Die Rocket Appartamento zieht die Blicke mit ihrem modernen Design, runden Seitenverkleidungen, einem Edelstahlgehäuse und den charakteristischen Kipphebeln auf sich. Diese Maschine strahlt pure Eleganz aus und wird zum Blickfang in Deiner Küche oder in Deinem Café. Die Lelit Mara X hingegen präsentiert sich in einem schlichten, professionellen Stil mit einer robusten Edelstahlkonstruktion. Sie verleiht Deinem Umfeld eine zeitlose Eleganz. Beide Maschinen sind hervorragend verarbeitet und zeigen Handwerkskunst auf höchstem Niveau.

    Leistung und Kapazität:

    Jetzt schauen wir auf die Leistung und die Fassungsvermögen der beiden Maschinen. Sowohl die Rocket Appartamento als auch die Lelit Mara X sind mit hochwertigen Zweikreis-Brühgruppen ausgestattet, die eine stabile Temperatur und Druckkontrolle gewährleisten. Beide Maschinen verfügen über einen 2,5-Liter-Wassertank, was ausreichend Kapazität für die Zubereitung mehrerer Espressos* und Milchgetränke bietet. Hier kommt jedoch ein entscheidender Unterschied: Die Lelit Mara X ist mit einem Zweikreiser-System ausgestattet, was bedeutet, dass Du gleichzeitig Espresso brühen und Milch aufschäumen kannst, ohne auf die Wassertemperatur achten zu müssen. Dies macht die Mara X zur perfekten Wahl für alle, die Cappuccinos und Latte Art lieben.

    Lelit Mara x Test

    Bedienung und Benutzerfreundlichkeit:

    Sowohl die Rocket Appartamento als auch die Lelit Mara X sind einfach zu bedienen und bieten eine intuitive Benutzeroberfläche. Bei der Rocket Appartamento fallen die großen, gut sichtbaren Manometer* ins Auge, die den Druck im Kessel und den Pumpendruck anzeigen. Die Lelit Mara X bietet ebenfalls gut platzierte Manometer und ein einfaches Bedienfeld, das die Kontrolle über den Brühvorgang und das Dampfsystem ermöglicht. Ein interessanter Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt im Dampfsystem. Die Rocket Appartamento verfügt über ein klassisches Dampfrohr*, während die Lelit Mara X ein Dampfventil mit einem Kugelgelenk bietet, das eine präzise Steuerung des Milchschaums ermöglicht. Dies ist besonders wichtig für Baristas, die Latte Art zelebrieren.

    Preis und Wert:

    Die Preise für die Rocket Appartamento und die Lelit Mara X können je nach Region und Händler variieren. Im Allgemeinen ist die Lelit Mara X etwas teurer als die Rocket Appartamento. Aber es ist wichtig zu beachten, dass beide Maschinen ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, wenn man die Qualität, die Leistung und die Langlebigkeit berücksichtigt. Deine Wahl hängt letztendlich von Deinem Budget und Deinen Anforderungen ab.

    Reinigung und Wartung:

    Die Reinigung und Wartung beider Maschinen erfordert regelmäßige Pflege. Beide Modelle verfügen über herausnehmbare Tropfschalen und Wassertanks, was die Reinigung erleichtert. Die Lelit Mara X hat den zusätzlichen Vorteil eines abnehmbaren Wassertanks, was die Befüllung und Reinigung noch komfortabler macht. Die Rocket Appartamento erfordert etwas mehr Aufwand beim Zugang zum Wassertank.

    Zur Reinigung empfehle ich jedem den Kaffeefettlöser von Puly Caff*!

    Fazit:

    Die Wahl zwischen der Rocket Appartamento und der Lelit Mara X hängt von Deinen individuellen Vorlieben, Deinem Budget und Deinen Fähigkeiten ab. Beide Maschinen bieten erstklassige Qualität und ermöglichen die Zubereitung von Espresso auf höchstem Niveau. Wenn Dir das Design und die Liebe zum Detail wichtig sind, ist die Rocket Appartamento vielleicht die richtige Wahl. Für Benutzer, die eine präzise Kontrolle über den Milchschaum und die Möglichkeit zur gleichzeitigen Espresso- und Milchzubereitung schätzen, ist die Lelit Mara X die optimale Lösung. Egal, für welches Modell Du Dich entscheidest, Du wirst die Kunst der Espresso-Zubereitung in vollen Zügen genießen können.

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    Lelit Mara X Test: Die perfekte Siebträgermaschine für Zuhause?

    Lelit Mara X Test

    Die Lelit Mara X* ist eine semi-professionelle Siebträgermaschine, die sich durch ihre gute Verarbeitung, ihre hohe Temperaturstabilität und ihre klassische Bedienung auszeichnet. Sie ist ideal für alle, die sich einen perfekten Espresso und Cappuccino zu Hause zubereiten möchten. Auf den ersten Blick macht sie vieles richtig. Auf den zweiten Blick sind trotzdem einige Nachteile zu erkennen. Erfahre mehr dazu in diesem Lelit Mara X Testbericht.

    Vor- und Nachteile

    Vorteile

    .       Hervorragende Verarbeitung aus massivem Edelstahl
    .       Hohe Temperaturstabilität dank PID-Regler
    .       Einfache Bedienung (typisch E-61)
    .       Gute Dampfleistung
    .       Vergleichsweise Schnelle Aufheizzeit
    .       Cool-Touch-Technologie an der Dampflanze
    .       Abnehmbarer Wassertank zur leichteren Reinigung
    .       Einstellbarer Brühdruck dank Expansionsventil
    .       Erstaunlich leise Ulka-Pumpe

    Nachteile

    .       Relativ hohe Anschaffungskosten
    .       Sehr aufwendiger technischer Aufbau (evtl. erschwerte Reparatur)
    .       Typisches E61 Design, das evtl. altbacken wirken kann
    .       PID Regler mit leidglich zwei Einstellungsmöglichkeiten

    Allgemeines zur Lelit Mara X

    Die Lelit Mara X verfügt über einen 2,5-Liter-Wassertank, der sich leicht entnehmen und befüllen lässt. Der Tank ist aus Kunststoff gefertigt, um Gewicht zu sparen. Die Handhabung und Reinigung dieses Bauteils geht gut und einfach von der Hand.
    Der Siebträgerträger der Lelit Mara X liegt gut in der Hand und ist angenehm schwer. Besonders gut gefällt mir dabei der Doppelauslauf*. Seine Ausgüsse sind vergleichsweise nahe beieinander, sodass auch ein Singleshot sicher in einer Tasse landet. James Hofmann meinte in einem Video, dass dadurch die Reinigung erschwert würde. Ich sehe das eher locker, schließlich kommen bei mir wöchentlich alle zu reinigenden Teile in ein Pully Caff * Bad, das zuverlässig jeglichen Kaffeerückstand löst.

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    Zuletzt aktualisiert am Januar 31, 2024 um 3:43 am . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

    Für mich ein kleines Highlight der Mara X – der praktische Doppelauslauf


    Im Lelit Mara X Test sahen wir uns auch das Innere genauer an. Hier wird klar, dass ganz schön viel Technik auf kleinem Raum untergebracht wurde. Ich möchte nicht derjenige sein, der etwa eine Dichtung an einem in den Tiefen der Maschine verstecktem Rohr tauschen muss. Auf der anderen Seite ist natürlich erfreulich, dass so viel Technik nur einen kleinen Raum in der Küche einnimmt. Als Kessel kommt übrigens ein 1,8 Liter Modell aus Edelstahl zum Einsatz. Damit scheint für genug Dampfpower gesorgt zu sein.

    Technische Besonderheiten – der PID-Regler

    Die Lelit Mara X ist eine Zweikreismaschine mit PID-Regler. Dies sorgt für eine hohe Temperaturstabilität, was für die Zubereitung eines perfekten Espressos unerlässlich ist. Bei der Mara X kann der Nutzer zwischen zwei sogenannten Prioritäten wählen, der Brüh- oder Dampfpriorität. Der Kesseldruck wird bei Dampfpriorität selbstverständlich höher, was gleichzeitig in einer eventuell zu hohen Brühtemperatur resultieren kann. Für uns war im Test nicht ganz verständlich, warum Lelit hier auf einen klassischen PID-Regler verzichtet, der sich in 1-Grad-Schritten steuern lässt. Natürlich erscheinen zwei Stufen auf den ersten Blick nutzerfreundlicher, allerdings wird dem Nutzer so ein großes Maß an Flexibilität genommen.
    Der PID-Regler im Lelit Mara X Test ist dennoch sehr präzise und sorgt dafür, dass die Temperatur des Brühwassers sehr konstant gewünschten Bereich gehalten wird. Dies ist besonders wichtig, da die Temperatur des Brühwassers einen großen Einfluss auf den Geschmack des Espressos hat. Die geringen Schwankungen sollten also für einen guten Espresso sorgen.

    Die Praxis im Lelit Mara X Test

    Wie es scheint, sollte die Lelit Mara X hervorragenden Espresso zubereiten können. Ob sich das in der Praxis bestätigt, finden wir in diesem Abschnitt heraus.
    Nach rund 20 Minuten Wartezeit müsste die Maschine auf Temperatur sein. So lange sollte jede E61 Maschine vorheizen, damit auch alles ordentlich auf Temperatur ist. Vor allem der massive Brühkopf braucht seine Zeit. Für den Espressotest verwendete ich den Espresso House Blend von Coffee Circle. Also mahlte ich mit meiner MiiCoffee DF54P* 18 Gramm espressofein und tampte sie ordentlich im Doppelsieb. Der beiliegen Tamper ist übrigens durchaus brauchbar. Ich habe mich trotzdem für ein Modell aus dem Hause Timemore entschieden. Zur Puckvorbereitung kam ein WDT-Tool des Hersteller Normcore zum Einsatz.

    Zuletzt aktualisiert am Januar 31, 2024 um 3:47 am . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

    Ein WDT-Tool hilft dabei, feine Klumpfen im Kaffeemehl aufzulösen und sorgt somit für eine gleichmäßigere Extraktion. Channeling kann hiermit effektiv verhindert werden.


    Nach einem kurzen Cooling-Flush (der ist bei Zweikreisern üblich und empfehlenswert) spannte ich den Siebträger ein und hob den Bezugshebel nach oben. Die Extraktion war eine Augenweide und einfach schön anzusehen. Grund war neben dem in meinen Augen wunderschönen Doppelauslauf auch das kaum vorhandene Pumpengeräusch. Gerade von Vibrationspumpen bin ich eigentlich ein unangenehmes Rütteln und Rattern gewohnt, die Lelit Mara X erinnert dagegen fast an eine Rotationspumpe. Das gefällt mir ausgesprochen gut. Und auch geschmacklich weiß der fertige Espresso zu gefallen. Er schmeck ausgewogen und balanciert, die Aromen kommen gut zur Geltung.
    Als nächstes widmete ich mich der Dampflanze. Das wenige Kondenswasser ließ ich schnell ab, um dann Milch eines 350ml-Kännchens von Motta zu schäumen. Die Roll und Ziehphase klappten auf Anhieb gut und ohne besondere Auffälligkeiten. Es kam mir nur etwas langsam vor. Das würde ich aber nicht zwingend als Nachteil verbuchen. Ich schäume lieber etwas langsamer und dafür kontrollierter. Die Milch ist mit meiner ECM Technika geschätzte 5 Sekunden schneller heiß.
    Auf diesem Bild ist gut zu erkennen, dass die Schaumqualität kaum Wünsche offenlässt. Latte Art sollte mit der Lelit Mara X durchaus möglich sein, vorausgesetzt man beherrscht die Technik (was ich offensichtlich nicht tue 😀 ).

    Lelit Mara x Test

    Alternativen zur Lelit Mara X

    Dass die Lelit Mara X eine wirklich gute Zweikreisermaschine ist, steht nach unserem Test außer Frage. Manch einem gefällt aber vielleicht das Design nicht oder möchte doch mehr Dampfpower. In dem Preisbereich der Mara X sind einige Alternativen verfügbar, die durchaus spannend sind und einen Blick lohnen. In der unteren Tabelle habe ich einige Alternativen mit Preisen aufgeführt. Besonders hervorheben möchte ich dabei die Lelit Elizabeth, quasi die größte Konkurrenz aus eigenen Reihen. Die Elizabeth ist ein Dualboiler mit einigen technischen Raffinessen. Einen ausführlichen Testbericht findest du hier.

    Rocket Appartamento Espressomaschine
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    Zuletzt aktualisiert am Januar 31, 2024 um 3:11 am . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Die Rocket ist ein klassischer Zweikreis mit ordentlich Leistung.
    *
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    Zuletzt aktualisiert am um . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Mit der Bezzera Magica schlage ich dir eine weitere Lelit Alternative vor. Auch sie ist robust, aber mit weniger technischen Raffinessen ausgestattet

    Ein Fazit zur Lelit Mara X

    Eine kleine Maschine mit einigen Highlights. Der Lelit Mara X Test hinterließ hauptsächlich positive Erinnerungen. Die Zubereitung von Espresso und Cappuccino lässt kaum Wünsche offen, alles geht gut von der Hand. Besonders erfreut hat mit die sehr leise Pumpe und die hochwertige Verarbeitung. Weniger gut umgesetzt erscheint mir dagegen der zweistufige PID-Regler, hier hätte ich mir mehr persönliche Anpassbarkeit gewünscht. Trotz dessen kann ich die Lelit Mara X absolut empfehlen.

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    Single Dosing Mühle Test: Die besten Mühlen für Einzelportionen

    Single Dosing Mühlen* sind Kaffeemühlen, die speziell für das portionsweise Mahlen von Kaffeebohnen konzipiert sind. Sie ermöglichen es, für jede Tasse Kaffee frisches Kaffeemehl zu erhalten, ohne dass Reste in der Mühle verbleiben. Das soll den Geschmack und das Aroma des Kaffees verbessern und die Verschwendung von Bohnen reduzieren. Single Dosing Mühlen sind vor allem für passionierte Home-Baristas geeignet, die gerne verschiedene Kaffeesorten ausprobieren und die volle Kontrolle über den Mahlgrad haben wollen.

    In diesem Blog-Beitrag stellen wir dir die fünf beliebtesten Single Dosing Mühlen vor und vergleichen ihre Vor- und Nachteile. Wir haben uns dabei auf elektrische Mühlen fokussiert (einen Testbericht zu einer sehr guten mechanischen Mühle gibt es hier), die sowohl für Espresso als auch für Filterkaffee geeignet sind. Wir haben die Mühlen nach folgenden Kriterien bewertet:

    • Design und Verarbeitung
    • Mahlgeschwindigkeit und Lautstärke
    • Mahlqualität und Konsistenz
    • Bedienung und Reinigung
    • Preis-Leistungs-Verhältnis

    Am Ende des Beitrags geben wir dir eine Kaufempfehlung für die beste Single Dosing Mühle, die deinen Ansprüchen gerecht wird.

    Die fünf besten Single Dosing Mühlen im Überblick

    Die folgende Tabelle zeigt dir die wichtigsten Daten und Fakten zu den fünf Mühlen, die wir getestet haben. Die Mühlen sind alphabetisch sortiert.

    MühleHerstellerMahlwerkMotorPreis
    Ceado E5SDCeado64 mm Flach300 Wca. 700 €
    Eureka Mignon Single DoseEureka55 mm Flach260 Wca. 500 €
    G-IotaG-Iota64 mm Flach400 Wca. 900 €
    Niche ZeroNiche63 mm Konisch200 Wca. 600 €
    Wilfa UniformWilfa58 mm Flach130 Wca. 300 €

    Die einzelnen Mühlen im Detail

    Nun gehen wir auf die einzelnen Mühlen genauer ein und beschreiben ihre Stärken und Schwächen. Wir haben jede Mühle mit verschiedenen Kaffeesorten und Mahlgraden getestet und den Geschmack des Kaffees bewertet.

    Ceado E5SD

    Die Ceado E5SD ist eine professionelle Single Dosing Mühle, die mit einem 300-Watt-Motor und 64-mm-Flachmahlwerken von Opalglide ausgestattet ist. Die Mühle verfügt über ein innovatives Steady Lock System, das die Mahlwerke in einer konstanten Entfernung zueinander hält und so eine gleichmäßige Mahlung gewährleistet. Die Mühle hat einen schlanken und eleganten Look und ist aus hochwertigem Edelstahl gefertigt.

    Die Ceado E5SD ist sehr schnell und leise beim Mahlen. Sie schafft etwa 18 Gramm Kaffee in 5 Sekunden. Die Mühle hat einen minimalen Totraum und lässt sich leicht mit einem Blasebalg reinigen. Die Mühle hat einen stufenlosen Mahlgradregler, der eine präzise Einstellung ermöglicht. Die Mühle eignet sich sowohl für Espresso als auch für Filterkaffee. Der Geschmack des Kaffees ist sehr klar und aromatisch, ohne Bitterkeit oder Verbranntheit.

    Die Ceado E5SD ist eine der teuersten Mühlen in unserem Vergleich, aber auch eine der besten. Sie ist ideal für anspruchsvolle Kaffeeliebhaber, die eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit erwarten. Die Mühle hat eine Garantie von 3 Jahren.

    Eureka Mignon Single Dose

    Die Eureka Mignon Single Dose ist eine kompakte und schicke Single Dosing Mühle, die mit einem 260-Watt-Motor und 55-mm-Flachmahlwerken ausgestattet ist. Die Mühle hat ein patentiertes Silent Technology System, das die Geräuschentwicklung reduziert. Die Mühle hat ein modernes und minimalistisches Design und ist in verschiedenen Farben erhältlich.

    Die Eureka Mignon Single Dose ist recht schnell und leise beim Mahlen. Sie schafft etwa 18 Gramm Kaffee in 7 Sekunden. Die Mühle hat einen geringen Totraum und lässt sich einfach mit einem Pinsel reinigen. Die Mühle hat einen stufenlosen Mahlgradregler, der eine feine Einstellung ermöglicht. Die Mühle eignet sich sowohl für Espresso* als auch für Filterkaffee*. Der Geschmack des Kaffees ist sehr rund und ausgewogen, mit einer guten Süße und Fülle.

    Die Eureka Mignon Single Dose ist eine der günstigsten Mühlen in unserem Vergleich, aber auch eine der leistungsstärksten. Sie ist ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene, die eine einfache und vielseitige Mühle suchen. Die Mühle hat eine Garantie von 2 Jahren.

    G-Iota

    Die G-Iota ist eine exklusive und limitierte Single Dosing Mühle, die mit einem 400-Watt-Motor und 64-mm-Flachmahlwerken ausgestattet ist. Die Mühle ist handgefertigt in Italien und hat ein einzigartiges und futuristisches Design. Die Mühle hat einen digitalen Touchscreen, der die Mahlzeit und die Anzahl der Mahlvorgänge anzeigt.

    Die G-Iota ist sehr schnell und relativ leise beim Mahlen. Sie schafft etwa 18 Gramm Kaffee in 4 Sekunden. Die Mühle hat einen sehr geringen Totraum und lässt sich leicht mit einem Blasebalg reinigen. Die Mühle hat einen stufenlosen Mahlgradregler, der eine genaue Einstellung ermöglicht. Die Mühle eignet sich sowohl für Espresso als auch für Filterkaffee. Der Geschmack des Kaffees ist sehr intensiv und komplex, mit einer hohen Extraktion und einem langen Nachgeschmack.

    Die G-Iota ist die teuerste und seltenste Mühle in unserem Vergleich, aber auch eine der beeindruckendsten. Sie ist ideal für Experten und Sammler, die eine außergewöhnliche und hochwertige Mühle suchen. Die Mühle hat eine Garantie von 2 Jahren.

    Niche Zero

    Die Niche Zero ist eine der bekanntesten und beliebtesten Single Dosing Mühlen, die mit einem 200-Watt-Motor und 63-mm-Konikmahlwerken ausgestattet ist. Die Mühle hat ein schlichtes und elegantes Design und ist in Schwarz oder Weiß erhältlich. Die Mühle hat einen Holzgriff, der die Bohnen in die Mühle befördert, und einen transparenten Auffangbehälter, der das Kaffeemehl aufnimmt.

    Die Niche Zero ist recht schnell und sehr leise beim Mahlen. Sie schafft etwa 18 Gramm Kaffee in 8 Sekunden. Die Mühle hat einen nahezu null Totraum und lässt sich leicht mit einem Pinsel reinigen. Die Mühle hat einen stufenlosen Mahlgradregler, der eine feine Einstellung ermöglicht. Die Mühle eignet sich sowohl für Espresso als auch für Filterkaffee. Der Geschmack des Kaffees ist sehr frisch und fruchtig, mit einer guten Balance und einem sauberen Abgang.

    Die Niche Zero ist eine der günstigsten Mühlen in unserem Vergleich, aber auch eine der gefragtesten. Sie ist ideal für alle Kaffeeliebhaber, die eine einfache und elegante Mühle suchen. Die Mühle hat eine Garantie von 2 Jahren.

    Wilfa Uniform

    Die Wilfa Uniform* ist eine skandinavische Single Dosing Mühle, die mit einem 130-Watt-Motor und 58-mm-Flachmahlwerken ausgestattet ist. Die Mühle hat ein robustes und modernes Design und ist in Silber oder Schwarz erhältlich. Die Mühle hat einen integrierten Waage, der das Gewicht des Kaffeemehls anzeigt, und einen abnehmbaren Auffangbehälter, der das Kaffeemehl aufnimmt.

    Die Wilfa Uniform ist recht langsam und etwas laut beim Mahlen. Sie schafft etwa 18 Gramm Kaffee in 12 Sekunden. Die Mühle hat einen geringen Totraum und lässt sich einfach mit einem Pinsel reinigen. Die Mühle hat einen stufenlosen Mahlgradregler, der eine grobe Einstellung ermöglicht. Die Mühle eignet sich eher für Filterkaffee als für Espresso. Der Geschmack des Kaffees ist sehr mild und nussig, mit einer geringen Säure und einem kurzen Nachgeschmack.

    Die Wilfa Uniform ist die billigste Mühle in unserem Vergleich, aber auch eine der schwächsten. Sie ist ideal für Gelegenheitstrinker, die eine einfache und praktische Mühle suchen. Die Mühle hat eine Garantie von 2 Jahren.

    Unsere Kaufempfehlung für die beste Single Dosing Mühle

    Nachdem wir die fünf Mühlen getestet und verglichen haben, kommen wir zu unserer Kaufempfehlung für die beste Single Dosing Mühle. Dabei haben wir das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Mahlqualität und den Geschmack des Kaffees berücksichtigt. Unsere Wahl ist die Eureka Mignon Single Dose.

    Die Eureka Mignon Single Dose überzeugt uns mit ihrer hohen Leistung, ihrem vielseitigen Einsatz und ihrem attraktiven Design. Die Mühle ist schnell und leise beim Mahlen, hat einen minimalen Totraum und lässt sich einfach bedienen und reinigen. Die Mühle liefert ein gleichmäßiges und konsistentes Kaffeemehl, das sowohl für Espresso als auch für Filterkaffee geeignet ist. Der Geschmack des Kaffees ist rund und ausgewogen, mit einer guten Süße und Fülle. Die Mühle ist zudem eine der günstigsten in unserem Vergleich, was sie zu einem echten Schnäppchen macht.

    Die Eureka Mignon Single Dose ist unserer Meinung nach die beste Single Dosing Mühle für alle, die eine einfache und vielseitige Mühle suchen, die einen hervorragenden Kaffee liefert. Du kannst die Mühle beispielsweise bei Coffee Circle bestellen und dir selbst ein Bild davon machen.

    Fazit

    Single Dosing Mühlen sind eine tolle Möglichkeit, um frischen und aromatischen Kaffee zu genießen. Sie erlauben es, für jede Tasse Kaffee frisches Kaffeemehl zu erhalten, ohne dass Reste in der Mühle verbleiben. Single Dosing Mühlen sind vor allem für passionierte Home-Baristas geeignet, die gerne verschiedene Kaffeesorten ausprobieren und die volle Kontrolle über den Mahlgrad haben wollen.

    In diesem Blog-Beitrag haben wir dir die fünf beliebtesten Single Dosing Mühlen vorgestellt und ihre Vor- und Nachteile verglichen. Wir haben die Mühlen nach verschiedenen Kriterien bewertet, wie Design, Verarbeitung, Mahlgeschwindigkeit, Lautstärke, Mahlqualität, Konsistenz, Bedienung, Reinigung und Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben jede Mühle mit verschiedenen Kaffeesorten und Mahlgraden getestet und den Geschmack des Kaffees bewertet. Am Ende haben wir dir unsere Kaufempfehlung für die beste Single Dosing Mühle gegeben, die Eureka Mignon Single Dose.

    Wir hoffen, dass dir dieser Blog-Beitrag gefallen hat und dir bei der Auswahl deiner Single Dosing Mühle geholfen hat. Wenn du Fragen oder Anregungen hast, kannst du uns gerne einen Kommentar hinterlassen. Wir freuen uns über dein Feedback.

    Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

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    Sage Barista Pro Test: Die All-in-One-Espressomaschine für Zuhause

    Die Sage Barista Pro* ist eine Hybrid-Espressomaschine mit integriertem Mahlwerk. Sie ist eine beliebte Wahl für Kaffeeliebhaber, die den perfekten Espresso* zu Hause zubereiten möchten. In diesem Testbericht werden wir die Sage Barista Pro unter die Lupe nehmen und ihre Stärken und Schwächen beleuchten.

    Sage Barista Express
    Sage Barista Pro

    Design und Verarbeitung

    Die Sage Barista Pro ist eine kompakte und ästhetisch ansprechende Maschine. Sie ist aus hochwertigen Materialien gefertigt und macht einen robusten Eindruck. Die Oberfläche ist aus gebürstetem Edelstahl und die Bedienelemente sind aus Kunststoff, der im Sage Barista Pro Test recht hochwertig anmutet.

    Die Maschine ist 33 cm breit, 30 cm tief und 45 cm hoch. Sie wiegt 8,5 kg und ist damit leicht transportabel.

    Das Zubehör ist gut, vor allem das Milchkännchen. Nur der Tamper sollte gegen einen besseren ausgetauscht werden. Ich empfehle einen hochwertigen Edelstahl-Tamper*.

    Funktionen

    Die Sage Barista Pro bietet eine Reihe von Funktionen, die die Zubereitung von Espresso und Milchschaum erleichtern. Dazu gehören:

    • Ein Thermojet-Boiler mit einer Aufheizzeit von nur 3 Sekunden
    • Ein konisches Kegelmahlwerk mit 18 Mahlgradstufen
    • Eine PID-Steuerung zur Temperaturregulierung
    • Eine automatische Milchaufschäumung
    • Ein LCD-Display mit Timer und Temperaturanzeige

    Bedienung

    Die Bedienung der Sage Barista Pro ist intuitiv und einfach. Das Display zeigt alle wichtigen Informationen an, darunter die eingestellte Temperatur, die Mahlgradeinstellung und die Extraktionszeit.

    Die Maschine verfügt über einen Ein-/Ausschalter, einen Mahlgradregler, einen Temperaturregler und einen Timer. Mit dem Timer kann die Extraktionszeit des Espressos eingestellt werden.

    Die automatische Milchaufschäumung ist ebenfalls einfach zu bedienen. Dazu wird die Dampflanze in die Milchkanne getaucht und der Timer gestartet. Die Maschine erledigt den Rest automatisch.

    Wer mit dem mitgelieferten Kännchen nicht zurechtkommt, dem kann ich den Klassiker von Motta* ans Herz legen.

    Milchkännchen

    Espressoqualität im Sage Barista Pro Test

    Die Espressoqualität der Sage Barista Pro ist sehr gut. Die Maschine liefert einen vollmundigen und aromatischen Espresso mit einer cremigen Crema.

    Die Temperatur ist konstant und die Extraktionszeit lässt sich präzise einstellen. Das sorgt für ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau.

    Espresso im freien

    Milchschaumqualität

    Die Milchschaumqualität der Sage Barista Pro ist ebenfalls sehr gut. Die Maschine erzeugt einen feinporigen und stabilen Milchschaum, der sich ideal für Latte Art eignet.

    Die automatische Milchaufschäumung ist einfach zu bedienen und liefert immer gleichbleibende Ergebnisse.

    Cappuccino La Marzocco Test

    Reinigung

    Die Reinigung der Sage Barista Pro ist einfach und unkompliziert. Das Mahlwerk lässt sich einfach entnehmen und reinigen. Der Siebträger und die Dampflanze können unter fließendem Wasser gereinigt werden.

    Zum regelmäßigen Rückspülen empfehle ich das Pulver von Puly Caff.* Die Dose sieht zwar altmodisch aus, das Mittelchen ist aber bewährt und sehr gut.

    Fazit

    Die Sage Barista Pro ist eine hervorragende Espressomaschine für Zuhause. Sie bietet eine gute Espressoqualität, einen einfachen Bedienkomfort und eine hohe Verarbeitungsqualität.

    Die Vorteile der Sage Barista Pro sind:

    • Gute Espressoqualität
    • Einfache Bedienung
    • Hohe Verarbeitungsqualität
    • Kompakt und platzsparend

    Die Nachteile der Sage Barista Pro sind:

    • Die Dampflanze ist etwas zu kurz für große Milchkannen
    • Die Maschine ist etwas teurer als vergleichbare Modelle

    Insgesamt ist die Sage Barista Pro eine hervorragende Wahl für Kaffeeliebhaber, die den perfekten Espresso zu Hause zubereiten möchten. Sie bietet eine gute Mischung aus Qualität, Funktionalität und Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer noch mehr am Preis sparen möchte, der sollte sich zudem die Sage Barista Express* ansehen (hier geht´s zum Testbericht.

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    Zubereitung

    Der geschmackvolle Tchibo Latin Grande Test

    Kaffee aus Lateinamerika ist eigentlich teuer – sowohl die Rohbohnen als auch das geröstete Endprodukt. Nicht selten kaufte ich Bohnen aus Guatemala, die mehr als 80€ pro Kilogramm kosteten. Warum also nicht mal eine günstige Alternative probieren? Als ich Bohnen für den Sambia Test einkaufte, vielen mir der lateinamerikanische Kaffee bei Tchibo* auf. Also entschied ich mich kurzerhand für einen Tchibo Latin Grande Test und hoffte, nicht enttäuscht zu werden. Für einen Kilopreis von ca. 14 Euro erwartete ich nämlich nicht allzu viel. 

    Kaffee aus Lateinamerika – aber von wo genau?

    Von Tchibo bin ich schon gewohnt, dass die Informationen auf ihren Verpackungen eher dürftig ausfallen. So auch hier, es werden weder die Anbauhöhe noch die Finca genannt. Sogar das explizite Herkunftsland der Rohbohnen ist nicht angegeben. Der Käufer erfährt, dass es sich um Bohnen aus „Zentralamerika“ handelt. Ein Blick auf die Tchibo-Website verrät dann, dass die Bohnen aus den Ländern Brasilien, Guatemala und Honduras kommen. Ich finde es schade, dass Tchibo diese Infos nicht direkt auf der Verpackung angibt. Viele Kaffeefreunde kaufen ihre Bohnen nach Länderherkunft, da sie so die Geschmacksrichtung erahnen können.
    Loben muss ich Tchibo, weil der Hersteller ein Produktionsdatum auf der Packungsunterseite angibt. So erfuhr ich, dass meine Bohnen vor 4 Wochen geröstet wurden. Ich kann also davon ausgehen, dass für meinen Tchibo Latin Grande Test die Bohnen schon ausreichend „ausdampften“ (an CO2 verloren haben) und noch nicht zu alt sind, um schon wichtigen Aromen verloren zu haben. 


    Als letztes möchte ich noch das Aromaventil positiv erwähnen. Dieses ermöglicht das oben genannte Ausgasen, ohne dass Luft in die Packung gerät. Viele Hersteller verzichten auf dieses Ventil, da es durchaus Kosten verursacht. Sollte das bei Dir der Fall sein, empfehle ich die Bohnen in einen Vakuum-Behälter* umzufüllen.

    Hier ist das Aromaventil gut ersichtlich. Es mag unscheinbar sein, ist für den Tchibo Latin Grande aber absolut wichtig!

    Die Bohnen im Tchibo Latin Grande Test

    Der Geruch von Kaffeebohnen ist etwas Großartiges. Aber er bereitet mir nicht nur Freude, sondern verrät mir auch sehr viel darüber, was mich im fertigen Getränk erwartet. Im Tchibo Latin Grande Test öffnete ich die Packung und roch sofort Kirsche und Schokolade. Das stimmte mich schonmal sehr positiv. Denke ich an lateinamerikanische Kaffees, dann erscheinen immer die Geschmäcker Kakao, Süße und rote Früchte. 
    Die Bohnen selbst scheinen sehr gleichmäßig geröstet zu sein. Für einen Filterkaffee wirken sie farblich eher etwas dunkel, weshalb ich einen schokoladigen Geschmack erwarte. Überröstet wirken sie aber nicht, schließlich erkenne ich keine glänzenden Stellen an den Bohnen. Dieser Glanz entsteht bei zu langer Röstung, die Kaffeefette und Öle treten dabei an die Oberfläche. Meist schmecken solche Bohnen nur nach Röstaromen. Zum Glück ist das beim Tchibo Latin Grande nicht der Fall. 

    Die Bohnen sehen gleichmäßig und hochwertig aus.


    Der verwendete Rohkaffee für den Tchibo Latin Grande scheint von guter Qualität zu sein, denn ich finde nur sehr wenig Bohnenbruch und keine Bohnenfehler wie Insektenlöcher und Fraßstellen. Auch macht mich zuversichtlich, dass der Tchibo Latin Grande Test auch geschmacklich überzeugen kann.

    Bohnen in die Mühle, Wasser in den Brüher

    Die Bohnen wurden inspiziert und beschnuppert, jetzt geht es ans Verköstigen. Da die Bohnen etwas dunkel daherkommen, entschied ich mich, meinen Timemore Wasserkocher* auf recht kühle 90 Grad einzustellen. Das sorgt dafür, dass fruchtige Komponenten hervorgehoben werden und Kakao in den Hintergrund tritt. Als Mühle verwendete ich das Non-Plus-Ultra der Filterkaffeemühlen – eine Comandante C40 MK4* (hier gehts zum Testbericht der Mühle). Diese stellte ich auf 20 Klicks ein und fütterte sie mit 12 Gramm Tchibo Latin Grande Bohnen. Die Handmühle gibt natürlich unvermittelt Feedback über die Bohnen. Und bei diesem Test fiel mir auf, dass die Kaffeebohnen vergleichsweise hart sind. Das spricht wiederum für einen fruchtigen Geschmack.


    Um herauszufinden, ob sich das bestätigt, brühte ich das Mahlgut mit 200ml Wasser nach der James Hoffmann Methode auf. Den Kaffee lies ich anschließend etwas abkühlen. Das sorgt für einen komplexeren und nuancenreicheren Geschmack, als wenn das Getränk zu heiß getrunken wird. 


    Beim ersten Schluck kamen mir direkt Gedanken an mein Frühstück. Der Geschmack erinnert stark an Blaubeeren, kombiniert mit einer gewissen Erdigkeit. Mein Frühtück war übrigens ein Blaubeermüslie, was als Beschreibung wirklich gut passt. In der Tasse* vermisse ich etwas Säure, dafür schmecke ich umso mehr Süße. So viel Süße, dass es mich wirklich überrascht hat. Als hätte ich Honig ins Müsli gegeben. Als Filterkaffee hat mich der Tchibo Latin Grande test wirklich überzeugt, das ist ganz großes Kino.

    Tchibo Latin Grande als Espresso?

    Da die Filterkaffeebohnen mit kaum Säure daherkommen, entschied ich mich für einen Test in meiner Dual-Boiler-Espressomaschine, der Lelit Elizabeth* (hier geht’s zum Testbericht). Der Espresso lief schön aus dem bodenlosen Siebträger und hat eine ansprechende Crema.

    Espresso La Marzocco Test


    Dem Espresso fehlt jegliche Schoko oder Kakaonote, dafür schmecke ich viel Fruchtsäure. Ich würde den Geschmack als Johannisbeere beschreiben. Vielen gefällt genau diese Säure, mir war es aber ein bisschen „too much“. Trotzdem bezog ich einen weiteren Espresso, um ihn mit Milch zu einem Cappuccino zu verwandeln. Um da überzeugte er mich wieder, genauso wie als Filterkaffee. Die Tasse Cappuccino* schmeckt wie ein Blaubeershake. Süß, fruchtig und unheimlich lecker. Ich empfehle jedem, der den Tchibo Latin Grande testen möchte, auch einen Cappuccino damit zuzubereiten.

    Cappuccino La Marzocco Test

    Das Fazit zum günstigen Kaffee aus Lateinamerika

    An den Tchibo Latin Grande Test* ging ich mit geringen Erwartungen. Südamerikanische Bohnen für unter 15€ das Kilo, was will man da schon erwarten. Dafür wurde ich sehr positiv überrascht. Fruchtiger Blaubeergeschmack mit einem Hauch Erdigkeit – das ist genau das, was ich mit südamerikanischen Kaffee verbinde. Als Filterkaffee eine Wucht, im Espresso mir persönlich zu sauer. Dafür ist der „Blaubeer-Cappuccino“ umso besser. Ich kann für den Latin Grande von Tchibo eine klare Empfehlung aussprechen.

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    Zubereitung

    Tchibo Sambia Test – wie schmecken die Bohnen aus Afrika?

    Ich trinke gerne hochwertigen Kaffee*, der auch mal etwas teurer ist. Meine Bohnen kosten in der Regel zwischen 60€ und 100€ pro Kilogramm. Belohnt wird der hohe Preis mit fairen Anbaubedingungen für die Bauern, perfekter Verarbeitung und Röstung sowie einem extravaganten Geschmack.
    Vor wenigen Wochen wagte ich den Griff zu wesentlich günstigeren Kaffeebohnen. Rund 18€ kostet ein Kilogramm des Tchibo Sambia Kaffees*. Kann mich der, trotz des geringen Preises, überzeugen? Das finde ich im folgenden Tchibo Sambia Test heraus.

    Die Verpackung des Tchibo Sambia 

    Der erste Absatz dreht sich rund um die Verpackung des Kaffees. Das mag auf den ersten Blick lächerlich erscheinen, sagt aber viel über die Rösterei und deren Anspruch aus. So erwarte von allen Röstern, dass sie das Röstdatum auf ihren Verpackungen angeben. In diesem Punkt überzeugte mich Tchibo, der Hersteller gibt sowohl das Röstdatum als auch die 1-jährige Haltbarkeit an. 
    Ansonsten ist Tchibo leider recht zurückhaltend, was Informationen zu Herkunft, Anbau und Verarbeitung der Bohnen betriff. Es werden zwar das Anbauland Sambia, die Tchibo-eigene Röststufe und kurz der Geschmack beschrieben, viel mehr erfährt der Kunde aber nicht. Mich würden etwa Aufbereitungsart, Anbauhöhe und das Erntejahr interessieren.
    Abgesehen von der überschaubaren Informationsangabe weiß die Verpackung im Tchibo Sambia Test zu überzeugen. Der Beutel kommt mit einem sinnvollen Aromaventil daher und macht optisch schon einiges her. 

    Tchibo Sambia Test

    Der Geschmack im Tchibo Sambia Test

    Vor dem eigentlichen Geschmackstest möchte ich kurz auf das Bohnenbild eingehen. Auf den ersten Blick scheint der Kaffee aus Sambia sehr gleichmäßig und einen Tick dunkel geröstet zu sein. Beim genaueren Hinsehen lassen sich Unregelmäßigkeiten und ein wenig Bohnenbruch entdecken. Beides ist aber noch im Rahmen. Rein optisch würde ich den Tchibo Sambia als durchaus hochwertig einstufen.

    Tchibo Sambia Test


    Beim Öffnen der Tüte achte ich immer auf den Geruch der Bohnen. In diesem Fall rieche ich Karamell, Nuss und Röstaromen, weshalb ich mich auf eine für Filterkaffee vergleichsweise dunkle Röstung eingestellt habe. Ob ich damit richtig liege, beweist der Geschmackstest.
    Ich wählte für die Zubereitung einen klassischen 60°-Cone-Brüher aus dem Hause Timemore* (hier findet sich der dazugehörige Testbericht) und gebleichtes Hario Filterpapier aus Japan*. Gemahlen wurden 12 Gramm Bohnen mit der Comandante C40 MK4* bei der Mahlgradeinstellung 20.

    https://amzn.to/3RGM4vK

    Mit der Comandante sind beste Mahlergebnisse garantiert. Hier geht´s zum Testbericht.

    Ich goss insgesamt 200 Milliliter in 2:30 Minuten (nach der „1-Tassen-Methode“ von James Hoffmann) auf, was meinem klassischen Rezept entspricht. Zum kontrollierten Gießen nutzte ich einen Schwanenhalswasserkocher von Timemore*, welchen ich auf eine Temperatur von 95°C einstellte. 


    Ich probierte den zubereiteten Kaffee erstmal im heißen Zustand. Dabei offenbaren sich Aromen von Orange und Karamell. Im sehr heißen Zustand vermisste ich sowohl Süße als auch Körper.
    Nach einigen Minuten Wartezeit, als der Tchibo Sambia Kaffee weiter abkühlte, war ich wirklich überrascht. Der Brew wartet mit einer sehr harmonischen Balance zwischen Süße und Fruchtigkeit auf. Ich musste ein bisschen an Weihnachten denken, die Kombination aus saurer Orange und süßem Karamell sorgten für „Glühwein-Assoziationen“. Im Nachgeschmack bleibt dann vor allem eine angenehme und langanhaltende Säure über. Neben dem überraschend komplexen Geschmack weiß auch das Mundgefühl zu gefallen, der Körper ist im abgekühlten Zustand sehr gut. Insgesamt eine wirklich ausgewogene und gefällige Tasse*.

    Der Tchibo Sambia – ein Fazit

    Wenn ich an Tchibo denke, dann kommen mir automatisch Bilder an den Kaffeekranz bei Oma in den Kopf. Da war eigentlich immer der Kuchen das kulinarische Highlight, der Kaffee wurde mit Milch und viel Zucker genießbar gemacht. 
    Dass der Hersteller auch sehr hochwertige Kaffees herstellt, das wurde mir beim Tchibo Sambia Test so wirklich bewusst. Zu einem Preis von unter 20€ pro Kilogramm bieten die Bohnen komplexe Aromen und ein hervorragendes Mundgefühl. Nach diesem Test bin ich gespannt, weitere Bohnen von Tchibo zu testen und die Ergebnisse hier zu veröffentlichen.

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    Zubereitung

    Vergleichstest: La Marzocco Linea Mini vs. La Marzocco Linea Micra

    Kaffee ist für viele Menschen mehr als nur ein Getränk – es ist eine Leidenschaft. Insbesondere Baristas und Kaffeeliebhaber weltweit schätzen die Qualität und das Handwerk, das in einer Tasse Espresso steckt. Wenn Sie auf der Suche nach einer Espressomaschine sind, die höchste Qualität und Leistung verspricht, stoßen Sie zwangsläufig auf die Modelle La Marzocco Linea Mini* und La Marzocco Linea Micra. Diese beiden Maschinen gehören zur renommierten La Marzocco-Produktreihe und bieten erstklassigen Kaffee. In diesem Vergleichstest möchten wir die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Modellen näher beleuchten, um Ihnen bei Ihrer Entscheidungsfindung behilflich zu sein.

    Espresso La Marzocco Test

    Design und Größe

    Die La Marzocco Linea Mini und die La MarzoccoLinea Micra zeichnen sich beide durch ein ansprechendes Design aus, das in jede Küche* oder jeden Café-Bereich passt. Beide Maschinen verfügen über hochwertige Edelstahlgehäuse, die langlebig und robust sind. Beachten Sie jedoch, dass die Linea Mini etwas größer und schwerer ist als die Linea Micra, was bei begrenztem Platz in der Küche oder im Café berücksichtigt werden sollte. Die Linea Mini misst 37 cm in der Höhe, 35,7 cm in der Breite und 45,3 cm in der Tiefe, während die Linea Micra mit kompakten Abmessungen von 32 cm Höhe, 36 cm Breite und 47 cm Tiefe aufwartet.

    Reinigung und Wartung

    Die Reinigung* und Wartung sind wichtige Kriterien bei der Wahl einer Espressomaschine. Die Linea Mini und die Linea Micra sind beide benutzerfreundlich in dieser Hinsicht. Beide Modelle verfügen über herausnehmbare Wassertanks und Tropfschalen, was die Reinigung erheblich erleichtert. Ein Vorteil der Linea Mini besteht darin, dass der Wasserboiler leicht zugänglich ist, was die Wartung erleichtert. Bei der Linea Micra erfordert der Zugang zum Wasserboiler etwas mehr Aufwand, falls notwendig.

    Leistung und Kapazität

    Beide Maschinen bieten herausragende Leistung und sind mit einer Zweikreis-Brühgruppe ausgestattet, um konstante Temperatur und Druck während der Espresso-Extraktion zu gewährleisten. Die Linea Mini verfügt über einen 2,5-Liter-Wassertank, während die Linea Micra mit einem größeren 3-Liter-Wassertank aufwartet (für das perfekte Wasser empfehle ich frisch gefiltertes*). Diese größere Kapazität macht die Linea Micra ideal für geschäftige Cafés oder Orte, an denen viele Espresso-Getränke zubereitet werden. Die Linea Mini bietet außerdem ein integriertes Manometer, das den Druck während der Espresso-Extraktion anzeigt, was insbesondere bei der Feinabstimmung Ihres Espressos hilfreich sein kann. Die Linea Micra hingegen verfügt nicht über diese Funktion.

    Cappuccino La Marzocco Test

    Bedienung und Benutzerfreundlichkeit

    Beide Maschinen sind einfach zu bedienen und bieten eine intuitive Benutzeroberfläche. Die Linea Mini verfügt über ein digitales Display, auf dem die Temperatur und die Pre-Infusionszeit angezeigt werden. Die Linea Micra bietet hingegen eine analoge Anzeige für die Temperatur und die Pre-Infusionszeit. Ein entscheidender Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Handhabung des Dampfrohrs. Die Linea Mini erfordert manuelles Betätigen des Dampfrohrs, während die Linea Micra ein automatisches Dampfsystem hat, das die Textur des Milchschaums steuert. Dies macht die Linea Micra benutzerfreundlicher, insbesondere für Baristas, die noch nicht über viel Erfahrung im Milchschäumen verfügen.

    Anpassungsmöglichkeiten

    Die Linea Mini bietet dem Benutzer mehr Anpassungsmöglichkeiten bei der Espresso-Extraktion. Sie können die Temperatur und die Pre-Infusionszeit nach Ihren Wünschen einstellen, was erfahrenen Baristas die perfekte Tasse Espresso brühen und auf verschiedene Kaffeebohnen reagieren lässt. Die Linea Micra bietet hingegen weniger Anpassungsmöglichkeiten und ist möglicherweise besser für Benutzer geeignet, die eine einfachere Espresso-Zubereitung bevorzugen.

    Preis und Wert

    Die La Marzocco Linea Mini ist die teurere der beiden Maschinen, während die Linea Micra zu einem etwas niedrigeren Preis erhältlich ist. Die Linea Mini richtet sich an ernsthafte Kaffeeliebhaber, die höchste Qualität in der Espressozubereitung suchen, während die Linea Micra eine kostengünstigere Option für Cafés oder Heimanwender ist, die dennoch erstklassigen Kaffee zubereiten möchten. Beide Maschinen bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man die gebotene Leistung und Qualität berücksichtigt. Bei beiden La Marzocco-Modellen ist eine begrenzte Garantie vorhanden, deren Bedingungen je nach Region variieren können. Es ist ratsam, die Garantiebedingungen sorgfältig zu prüfen und den Kundendienst von La Marzocco zu berücksichtigen. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und der Kundendienst können bei der langfristigen Zufriedenheit mit Ihrer Espressomaschine eine wichtige Rolle spielen.

    Fazit

    Die Wahl zwischen der La Marzocco Linea Mini und der La Marzocco Linea Micra hängt von Ihren individuellen Anforderungen und Ihrem Budget ab. Die Linea Mini bietet höchste Qualität, ein stilvolles Design und manuelle Steuerungsoptionen, während die Linea Micra mit einem automatischen Dampfsystem und einem günstigeren Preis punktet. Beide Maschinen bieten erstklassige Leistung und sind eine Investition in die Zubereitung von hochwertigem Kaffee. Letztendlich hängt die Wahl davon ab, was Sie in Ihrer Espressomaschine suchen und wie viel Platz und Budget Sie zur Verfügung haben. Ganz gleich, für welches Modell Sie sich entscheiden, Sie können sicher sein, dass Sie qualitativ hochwertigen Kaffee genießen werden.

    Als Alternativen zu den Modellen aus dem Hause La Marzocco bieten sich die folgenden Modelle an. Sie sind ebenfalls hochwertig verarbeitet und bieten alles, was ein guter Siebträger mit sich bringen muss.

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    Zubereitung

    Dinzler Espresso Peru im Test

    Die Kaffeerösterei Dinzler aus dem bayerischen Irschenberg röstet seit einigen Jahrzehnten Kaffees im großen Stil. Von einer kleinen Rösterei um die Ecke kann hier nicht mehr die Rede sein. Ich habe mich für den Dinzler Espresso Peru Test entschieden, da mich interessiert, wie gut ein derart großer Röster die hochwertigen Rohbohnen aus Südamerika verarbeiten kann.

    Optisch ansprechend kommt der Dinzler Espresso Peru*auf jeden Fall daher.

    Optisch ansprechend kommt der Beutel auf jeden Fall daher!

    Was verspricht uns der Röster?

    Viele Infos bietet uns der Röster im Dinzler Espresso Test nicht. Für einen Preis von etwas über 35 Euro pro Kilogramm bekommen wir Bohnen in Bio-Qualität und wenige Infos über die Herkunft. Erst auf den zweiten Blick erkennen wir etwa, dass es sich ganz offenbar um einen Blend handelt. Auf der Rückseite ist vermerkt, dass sich Bohnen aus Peru und Indien in dem Kaffeebeutel getroffen haben. Den Geschmack beschreibt Dinzler als fruchtig, harmonisch und süß. Das lässt die Freude auf eine vergleichsweise helle Röstung steigen.

    Die Bohnen im ersten Test

    Beim Öffnen der Tüte strömt mir ein recht neutraler Duft entgegen, der an Röstaromen und Gewürze erinnert, es geht fast schon in eine erdige Richtung. Die Bohnen sehen sehr gleichmäßig aus, ich würde sie als mittelstark geröstet bezeichnen. Leider findet sich im Dinzler Espresso Peru Test etwas Bohnenbruch in der Tüte.

    Die gleichmäßige Röstung ist positiv, der vorhandene Bohnenbruch nicht.

    Es geht an die Zubereitung

    Gemahlen habe ich mit der Comandante C40 MK4 auf Stufe sieben. 18 Gramm im Zweiersieb sorgten mit der Lelit Mara X für einen guten Bezug, innerhalb von 30 Sekunden fanden 40 Gramm Espresso den Weg in die Tasse*. Dieses Rezept stellte sich als das idealste heraus, welche eine recht harmonische Tasse hervorbrachte.

    Gemahlen mit der Comandante erhält man ein fluffig-leichtes Mahlgut.

    Der Geschmack fiel im Dinzler Espresso Test recht balanciert aus. Die Röstung beschreibe ich als mittelstark mit Tendenz ins Dunkle. Ich schmecke Kakao, welche von Fruchtigkeit umgeben sind. Wahrscheinlich trifft die Beschreibung dunkle Schokolade mit Amarena ganz gut auf diesen Espresso zu. Ich muss sagen, geschmacklich überzeugt mit der Dinzler Espresso Peru im Test durchaus, wenngleich etwas süße fehlt.

    Von einem reinen Arabica-Espresso darf nicht allzuviel Crema erwartet werden. Trotzdem bietet der Dinzler Espresso Peru ein schönes Bild.

    Aber gilt das auch für einen Cappuccino? Natürlich musste ich das testen. Ich bezog noch einen doppelten Espresso und versuchte mit an einem Tässchen Latte Art*. Hier bietet sich ein interessantes Geschmacksspektrum. Mit der milde der Milch treten die Röstaromen in den Hintergrund und die Frucht kommt weiter hervor. Kirschmilch kommt mir sofort in den Sinn. Wirklich gut!

    Der Geschmack ist auf jeden Fall besser als meine Latte-Art-Fähigkeiten 😉

    Ein Fazit zum Dinzler Espresso Peru Test

    Der Bio-Espresso aus Bayern wartet leider mit wenigen Infos auf der Verpackung auf. Das ist schade, denn geschmacklich muss er sich nicht verstecken. Trotz Bohnenbruch läuft ein gut ausbalancierter Espresso in die Tasse, der Frucht und Röstaromen gut einbindet. Vor allem in Kombination mit Milch erfreut sich der Gaumen an einem wirklich interessanten Getränk, das Kirschen und Cremigkeit bereithält.

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